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selbstauskunft-24.de
Datenschutz5 Min. Lesezeit22. März 2026

Wohnungssuche 2026: Welche SCHUFA-Auskunft brauchen Sie?

Bonitätsauskunft oder Datenkopie? Was Vermieter wirklich sehen dürfen und wie Sie sensible Daten vor der Weitergabe schützen.

Warum verlangen Vermieter eine SCHUFA-Auskunft?

Bei der Wohnungssuche gehört die SCHUFA-Auskunft zum Standardrepertoire der Vermieter. Sie wollen sicherstellen, dass potenzielle Mieter ihre Miete zuverlässig zahlen können. Die SCHUFA-Auskunft gibt ihnen einen schnellen Überblick über deine Bonität — ohne dein Einkommen oder Vermögen zu kennen.

Kostenpflichtige Bonitätsauskunft oder kostenlose Datenkopie?

Die SCHUFA bietet eine kostenpflichtige Bonitätsauskunft an, die speziell für die Weitergabe an Dritte gedacht ist. Sie enthält deinen Namen, deine Adresse und eine allgemeine Aussage zur Bonität.

Die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO enthält dagegen deutlich mehr — Scores, Verträge, Anfragen, Negativmerkmale. Der einzige Nachteil: sie enthält auch Daten, die den Vermieter nichts angehen. Die Lösung? Sensible Stellen schwärzen und nur das zeigen, was relevant ist. So bekommt der Vermieter genau die Bonitätseinschätzung, die er braucht — und du gibst nicht mehr preis als nötig.

Datenschutz: Was darf der Vermieter sehen?

Vermieter haben kein Recht auf Einblick in alle deine SCHUFA-Daten. Was sie brauchen, ist eine Einschätzung deiner Zahlungsfähigkeit — nicht die Liste deiner Kreditkarten, Mobilfunkverträge oder Ratenkredite. Datenschutzrechtlich gilt der Grundsatz der Datenminimierung (Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO): nur so viele Daten wie nötig. Die Verbraucherzentrale bietet auch zu diesem Thema umfassende Orientierung.

Sensible Daten schwärzen — so geht's

Wenn du die kostenlose Datenkopie beim Vermieter vorlegst, solltest du vorher sensible Daten schwärzen. Dazu gehören: einzelne Kontonummern und Kreditlinien, Details zu Ratenkrediten, Mobilfunkverträge und die Namen von Geschäftspartnern, die für den Vermieter irrelevant sind.

Sichtbar lassen solltest du: deinen Namen und deine Anschrift (zur Identifikation), den Basisscore und — falls vorhanden — den Branchenscore für den Immobiliensektor, sowie die Aussage, ob Negativmerkmale vorliegen oder nicht.

So funktioniert es — Schritt für Schritt

Fordere deine kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO über selbstauskunft-24.de an — wir erstellen dein rechtssicheres Auskunftsersuchen gratis. Prüfe die Daten auf Fehler — jeder falsche Eintrag kann deinen Score drücken. Schwärze sensible Details vor der Weitergabe. Fertig: Du hast deine Vermieter-taugliche Bonitätsauskunft.

Wenn es schnell gehen soll: Mit unserer Express-Variante (14,90 €) übermitteln wir deinen Antrag direkt digital an die SCHUFA. Zusätzlich bekommst du unseren Privatsphäre-Guide als PDF — mit konkreten Anleitungen, welche Felder du vor der Weitergabe schwärzen solltest.

Weiterführende Artikel

Mietereigenauskunft: Nackig machen vor dem Vermieter? — Detaillierte Anleitung zum Schwärzen sensibler SCHUFA-Daten.

SCHUFA-Score verstehen — Was Vermieter aus deinem Score herauslesen und was nicht.

DSGVO Art. 15: Dein Recht auf eine kostenlose Datenkopie — Die Rechtsgrundlage für deine Auskunft.

Externe Quellen zum Weiterlesen

AdvoAdvice: SCHUFA aus Vermietersicht — Rechtsanwalt Dr. Rohrmoser erklärt, was Vermieter in der SCHUFA-Auskunft sehen.

Verbraucherzentrale: SCHUFA-Auskunft beantragen — So erhältst du deine kostenlose Datenkopie für die Wohnungssuche.

SCHUFA: Bonitätsauskunft — Offizielle Infos zur Bonitätsauskunft für Vermieter.

BfDI: Datenschutz bei Vermietung — Welche Daten der Vermieter verlangen darf und welche nicht.

§ 31 BDSG — Scoring — Gesetzliche Grundlage für die Nutzung von Bonitätsdaten bei der Vermietung.

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